Familie – nach Holland mit dem Volvo V90 Cross Country


Das Auto wurde uns für zwei Wochen zum
Testen zur Verfügung gestellt.

Nach Holland mit dem Volvo V90 Cross Country

Da ich Euch ja zuletzt einen kleinen Einblick in unseren Holland-Urlaub gegeben habe, folgen heute noch einige Reisebilder aus Zeeland – und zwar von unserem Reisemobil: dem V90 Cross Country von Volvo. Dass ich eine Affinität zu den schwedischen Autos hege, das konntet Ihr ja hier oder hier schon erfahren. So war ich doch sehr gespannt, ob tatsächlich aller guten Dinge drei sind?!
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Ein Familienauto für den Urlaub

Bei einer Urlaubsfahrt offenbaren sich recht schnell Stärken und Schwächen eines Familienautos, denn selten verbringt die ganze Familie so lange Zeit am Stück im Auto. Cooles Aussehen und Sportlichkeit treten in den Hintergrund zugunsten von Stauraum, Komfort und Sicherheit. Das richtige Familienauto kann eine Menge dazubeitragen entspannt im Urlaub anzukommen.
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Der Volvo V90 Cross Country als Reisemobil

Nun kommen wir mal zum Volvo V90 Cross Country, ob er sich denn im Urlaub beweisen konnte.
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Die lange Fahrt

Wie schon bei den letzten beiden Volvos, fühlte man sich auch in diesem auf Anhieb wohl. Diesmal hatten wir schon genug Erfahrung mit dem Volvo Infotainment-System, welches sich über einen großen tabletartigen Bildschirm in der Mittelkonsole bedienen läßt, um direkt das Navi mit dem Reiseziel zu füttern und die bevorzugten Einstellungen vorzunehmen. Mit der imposanten Größe von fast 5 Metern ist der V90 natürlich nicht der wieselflinke Stadtflitzer, fühlt sich dafür aber auf der Autobahn um so wohler. Der Fahrkomfort ließ wenig zu wünschen übrig und es gab sämtliche Assistenzsysteme an Bord, die man sich nur wünschen konnte. Da gab es für Papa die ganze Fahrt über genug Beschäftigung, um das Pilot Assist System – eine Art Autopilot – oder die verschiedenen Fahrmodi zu testen. Das Urteil war stets positiv und für mich war es überraschend, wie sich ein Auto selbst beschleunigt, verzögert und dabei auch noch die Spur hält.
Dieses “teilautonome Fahren” war sehr angenehm, besonders im 1,5-stündigen Stau rund um Antwerpen mit Stop & Go Verkehr – hier orientiert sich der Stau-Assistent einfach am vorausfahrenden Fahrzeug.

Mir fiel es zunächst etwas schwerer die “Kontrolle abzugeben“ aber man gewinnt schnell Vertrauen und dann bringt es doch einen recht großen Sicherheitsgewinn, speziell wenn auf langen Fahrten mal die Konzentration nachlässt oder von der Rückbank ein „uuupps mir ist die Flasche runtergefallen“ die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Super hilfreich fand ich die Verkehrsschilderkennung, dann erübrigt sich die Frage „wie schnell darf man hier nochmal fahren?“ – das aktuelle Limit wird direkt im Instrument eingeblendet.

Bildquelle: Volvo Car Germany GmbH

Damit die Tip-Toi-Möhren hinten nicht die ganze Zeit in diesem langen Stau dudelten, hat das Infotainment-System des Volvo V90 auf jeden Fall geholfen. So konnten wir cloudbasierte Apps für Musik-Streaming auswählen und verschiedene Hörspiele laufen lassen.

Am Urlaubsort angekommen, konnte sich der V90 auch auf Landstraßen und im Kleinstadtverkehr beweisen. Beim Abbiegen oder Einparken fallen die großen Außenspiegel etwas negativ auf, weil Sie gelegentlich die Sicht aus dem Seitenfester behindern. Beim Parken half das Kamerasystem, welches das Fahrzeug aus der Vogelperspektive auf den großen Bildschirm des Infotainments projeziert ungemein – gerade wenn das Auto noch fremd ist und man mit den Abmessungen nicht 100%ig vertraut ist.
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Platz und Design

Im Alltag und zum Einkaufen oder für kleinere Touren ist der Kofferraum sicherlich ausreichend. Für unsere Urlaubsreise zu Fünft stieß er leider doch an seine Grenzen. Wir hätten besser mal auf eine zusätzliche Dachbox zurückgegriffen oder hätte es gereicht den halben und nicht den ganzen Hausstand mitzunehmen?

Das große Panoramadach, das bis über die Rücksitze reicht, fanden alle toll und dem Papa gefielen kleine Details im Innenraum aus echtem Carbon sehr gut.

Kommen wir mal zur Optik, auch wenn diese natürlich deutlich hinter Platz und Sicherheit steht. Mir persönlich gefiel das Design von unserem Volvo sehr gut.
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Mit dem Volvo V90 Cross Country hat Volvo den Kombi V90 quasi geländegängig gemacht und garantiert Fahrspaß auch abseits asphaltierter Wege. Papa hätte am liebsten den Allradantrieb im Offroad-Modus getestet, indem er den Volvo bis vor die Haustür unseres Strandhauses gefahren hätte. In unserer Version “Ocean Race” ist der Kombi perlweiß lackiert und setzt sich innen mit orangefarbenen Design-Elementen ab.

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Bildquelle: Volvo Car Germany GmbH

Außerdem ist dieser Kombi nicht nur das typische Familienauto, sondern – laut Volvo – mit seinem vielseitigen Outdoor-Charakter auch für Leute mit einem aktiven Lifestyle gedacht. Immerhin hat sich Volvo bei der Entwicklung des Editionsmodells Volvo V90 Cross Country Ocean Race von der härtesten Segelregatta der Welt inspirieren lassen.
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Unser Fazit

Der Volvo V90 Cross Country kann was und hat das auf unserer Hollandreise auch bewiesen. Den Volvo V90 Cross Country würde ich jeder Familie mit bis zu zwei Kindern empfehlen. Für drei Kinder, wovon zwei noch einen Kindersitz benötigen – wenn auch den integrierten von Volvo, war es doch recht eng hinten auf der Rückbank. Lobenswert ist aber der Platz vorne, wir Eltern konnten (trotz großer Handtasche und Fotoausrüstung im Fußraum, die ja für Blogger immer griffbereit sein muss) wirklich ganz entspannt und mit viel Beinfreiheit sitzen. Auch das erhöhte Sitzen mag ich persönlich ja sehr gerne, zumal die Sitze wirklich mega bequem sind.
Die Volvo-typisch, hohe Sicherheit für die Insassen, brachte leider einen Nachteil für die Kinder auf der Rückbank mit sich – die hohe, untere Fensterlinie schränkte die Sicht für die Kleinen etwas ein. Kein wirklicher Kritikpunkt, aber etwas schade auf einer Urlaubsfahrt, wenn man doch oft sagt “Oh schaut mal, da ist ein…!
An Ausstattung und Komfort ließ er keine Wünsche offen, er fuhr leicht und hat viele Sicherheitsfeatures geboten.

Als Mama profitierte ich auch oft von “Keyless Go”, dass sich das Auto ohne aktive Schlüsselnutzung entriegeln (und starten) lässt. Gerade Mamas haben doch immer beide Hände voll und mit einer Wischbewegung des Fußes links hinten, öffnet sich der Kofferraum von alleine oder die Tür entriegelt sich, wenn man nur an Griff greift.
Außerdem konnte ich mir das lästige Schlüsselsuchen in den Tiefen meiner Handtasche sparen!
Obwohl dieses Auto doch recht lang ist, war das Fahren und Einparken nie ein Problem, denn Parkassistent und große Rückfahrtkamera halfen mir doch immer.

Gegen irgendwann auf langer Fahrt nörgelnde Kinder konnte der V90 zwar auch nichts machen, aber Fahrspaß und -komfort machten doch einiges wieder wett und mit Hörspielen und leckeren Snacks konnten wir doch viele Stunden einfach und gut fahren 🙂
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Wir haben ihn nur ungern wieder abholen lassen und wer sich für die technischen Details, Ausstattungsmerkmale und Preise interessiert, der darf sich hier gern genauer informieren.
Eure Bea

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