Das bisschen Haushalt…


Hallo Ihr Lieben,
die Bilder, die Ihr heute seht, wird es hier nur einmalig geben 😉 😉 😉

Mit dem neuen Blogdesign hatte ich ja gefragt, ob Euch die Beiträge gefallen, ob es Wünsche gibt, Themen, die Euch besonders interessieren und es wurde sich u.a. gewünscht, dass ich mal berichte, wie denn so der Haushalt mit drei Kindern zu bewerkstelligen ist.

Bevor ich damit anfange, auch hier die Anregung oder Bitte: hinterlasst mir gern einen Kommentar, wenn Euch was brennend interessiert, über das Ihr Euch einen Artikel wünscht, ich werde sehen, was ich umsetzen kann.

Haushaltsmanagement ist mit drei Kindern nicht wirklich einfach, man kann noch so viel planen oder sich vornehmen, es kommt immer anders als man denkt, es braucht nur eins – so wie jetzt hier – krank werden…
Und ich habe gelernt: nach dem Putzen ist vor dem Putzen!

Wer mich kennt oder meinen Blog schon länger verfolgt, der weiß, dass ich sehr strukturiert bin und so gehen viele kleine Handgriffe ineinander über, sind fast automatisiert. So fängt es damit an, dass abends die Kleider für alle rausgelegt werden, spart Zeit und Diskussionen morgens. Wenn wir alle fertig sind und morgens zum Frühstück runtergehen, wird in der oberen Etage durchgelüftet, die Betten rausgehangen. Nach dem Frühstück spielen die Drei meistens zusammen im Wohnzimmer, bevor der Aufbruch in Schule und Kindergarten startet. Diese paar Minuten nutze ich zum Bettenmachen, kurzes Nachwischen der Waschbecken und Armaturen, grobes Ordnung schaffen und nehme die Wäsche mit runter und es wird direkt die erste Waschmaschine beladen, meist schon mit dem ersten Helferlein.

Sind die Großen aus dem Haus, dann hängt es arg von Minis Laune ab, aber dann räumen wir den Frühstückstisch ab, Spülmaschine ein und aus…
Haushalt mit Kindern
…bringen Müll raus, wischen über die Küchenarbeitsfläche und den Esstisch und ja, es wird jeden Tag durchgesaugt. (Sonst müsste ich nach dem Essen mit drei Kindern eine Schar Hühner ins Haus lassen, Hausschwein wäre auch eine Idee…)
Haushaltsführung
Und da ich ja schon sagte, nach dem Putzen ist vor dem Putzen, hat sich hier die Anschaffung eines Handstaubsaugers* bewährt, um eine Ladung Sand, die aus den Schuhen rieselt oder die nächsten Kekskrümel aufzusaugen.

Ein Fluch und Segen zugleich sind meine geliebten Aufräumboxen. Mein Mann verflucht sie, für mich sind sie ein Segen. Binnen Sekunden verschwindet alles, Mützen, Schals in den einen Korb, Spielsachen der Kleinen im Wohnzimmer in die andere Box und auch Ablage, Post kommt stapelweise darein. Leider! Es wäre einfacher, so Sachen direkt abzuheften, aber nein, ich bilde irgendwie erst mal Stapel und dann wird´s stapelweise verpackt. Eine sehr schlechte Angewohnheit, kann einen handfesten Ehestreit herbeiführen ;-), wenn dann was Wichtiges im “schwarzen Loch unseres Haus” verschwunden ist. Aber eigentlich beherrsche ich mein Chaos und finde es doch immer wieder – meistens…
Aber so ist das im Alltag mit drei (Klein-)Kindern, bevor Mini auf der neuesten Rechnung malt, wird sie verpackt.
Lange Rede, kurzer Sinn. Aufräumboxen sind toll. Auch in den Kinderzimmern, da Lego, Duplo & Co so schnell selbständig aufgeräumt werden können oder doch immer griffbereit sind.
Haushaltsführung
Und ja, Struktur, so ist montags der “Bettbeziehtag”, donnerstags der Großeinkaufstag (auch hier mit wöchentlicher Speiseplan- und daraus resultierend Einkaufslistenerstellung), donnerstags wird auch die Gemüsekiste geliefert. Würde in unseren Ort auch ein Supermarkt liefern, wie in vielen Großstädten, dann würde ich das wohl in Anspruch nehmen.

Und neben dem täglichen Saugen, Wischen, Aufräumen und was sonst so alles anfällt, habe ich mir Hilfe geholt und einmal wöchentlich sorgt meine Perle für den kompletten Hausputz. Die Ecken, alle Fliesen im Bad und nicht nur die Amaturen, ich würde es einfach nicht anders schaffen.

Denn diese täglichen Routine klappt auch nur, wenn alles geregelt läuft. Kommen besondere Termine, Arztbesuche etc. dazwischen, verschiebt sich alles und dann komme ich den ganzen Tag nicht mehr hinterher, aber

“Das bisschen Haushalt macht sich von allein”
Sagt mein Mann
“Das bisschen Haushalt kann so schlimm nicht sein”
Sagt mein Mann
“Wie eine Frau sich überhaupt beklagen kann
Ist unbegreiflich”
Sagt mein Mann

(Songtext Johanna von Koczian)

Haushalt
Also auch hier kein Hexenwerk und nicht von Instagram täuschen lassen, keiner mag seine Küche voll dreckigem Geschirr fotografieren und einstellen. Grundsätzlich ist es schon – abgesehen von meiner Stapelbildung 😉 – ordentlich hier, aber kommen drei Kinder heim, findet man im Flur auch erst mal Berge an Jacken, Mützen, Winterstiefeln, bis alles am Haken hängt.
Aber mit ein paar Handgriffen, mit einer täglichen Routine kann man doch alles weitestgehenst in Schach halten. Und getreu dem Motto “täglich grüßt das Murmeltier”, weiß auch die Kleinste schon, dass Mama erst mal den Staubsauger holt, wenn zwei Drittel das Haus verlassen haben 🙂

Liebe Grüße von Eurer LifestyleMommy

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15 Kommentare

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