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Mama-Talk – Elternzeit…

Hallo Ihr Lieben,

alles neu macht der…
…März!
Zeit für eine neue Runde Mama-Talk – one week seven moms und ab jetzt kommt mein Beitrag mittwochs!
Diese Woche sind wir auch wieder vollzählig, denn seit Montag ist Isabelle von Mother´s finest dabei, sie hat auch einen sehr inspirierenden Blog, also schaut gerne mal bei ihr vorbei!

Aber ob Montag oder Mittwoch, packen wir es an, das Thema unserer Runde lautet: Elternzeit!
Elternzeit
Ein schwieriges Thema, denn es gibt so unglaublich viele verschiedene Lebensmodelle und somit einfach die verschiedensten Möglichkeiten der Kinderbetreuung! Den Beitrag möchte ich zum Anlass nehmen und mehr Toleranz unter Müttern fordern. Denn wir alle, alle Mamas, sitzen doch im gleichen Boot und wollen nur das Beste für unsere Kinder! Aber komischerweise ist gerade die Gattung „Mütter“ oft so böse zueinander, da wird gehetzt und kritisiert, was das Zeug hält. Stillen gegen Fläschchen, Familienbett gegen eigenes Zimmer, Vollzeitmama vs. berufstätige Mutter usw. usw. usw. …
Mehr Offenheit schadet da nicht, oft kann man ja man immer etwas dazulernen, wenn man mal über Tellerrand hinaus blickt.

Keine Sorge, ich möchte jetzt keine Diskussionsrunde eröffnen, lediglich wollte ich den kleinen Appell loslassen: gemeinsam macht Mama-Sein doch viel mehr Spaß! Ob mit Flaschenbaby oder Stillbaby, ob als Working-Mom oder Vollzeitmama – leicht haben wir es alle nicht. Also sagt einer Mama ruhig mal, dass sie ihren Job gut macht, wenn sie ihn vielleicht auch anders macht! Denn anders ist nicht gleich schlecht!

So!

Die Elternzeit, da werde ich jetzt keinesfalls ein Urteil fällen, was ich persönlich gut oder schlecht finde, denn da gibt es auch kein „gut“ oder „schlecht“, lediglich kann ich Euch erzählen, wie es hier so ist.

Als ich mit unserem Sohn, dem ersten Kind, schwanger war, dachte ich mal daran, nach einem Jahr in den Beruf zurückzukehren, aber schon wenige Tage nach seiner Geburt änderte sich alles, ich konnte mir einfach nicht vorstellen diesen kleinen Wurm schon mit einem Jahr fremdbetreuen zu lassen. Also nahm ich zwei Jahre Elternzeit.
Tja, was soll ich sagen, das Leben spielt manchmal anders als (ursprünglich mal) geplant und so wurde nach zwei Jahren schon seine Schwester geboren und nochmal zweieinhalb Jahre später die Kleinste.
Es ist für uns gut so, wie es ist. Ich bin dankbar, dass mein Mann mich da so unterstützt und ich die Kinder einfach im Alltag begleiten darf. Zwar habe ich schon mit der Zweiten immer etwas von zu Hause aus gearbeitet, aber ich freue mich wirklich bei den Kindern sein zu dürfen.
Elternzeit
Und es ist wahrlich nicht einfach, das Klischee, dass die Mutter nur Kaffee trinkt und Zeitschriften liest, kann ich leider nicht bestätigen.
Ein Fünf-Personen-Haushalt fordert so einiges und Kindererziehung kann ganz schön anstrengend sein, wenn dies noch mit Schlafmangel gepaart ist…
…dann steigt mein Stresspegel schnell und die Toleranzgrenze sinkt!
Seit dieser Woche wird auch die Kleinste im Kindergarten eingewöhnt, vormittags sind die Mädchen dann im Kindergarten und unser Sohn in der Schule. Mittags sind alle zu Hause. Für uns eine gute Lösung. Es ist einfach schön, die Kinder aufwachsen zu sehen, nachmittags gemeinsame Zeit verbringen zu können oder die Kinder können Aktivitäten nachgehen, wir essen mittags gemeinsam, ich kann mit meinem Sohn Hausaufgaben machen.
Elternzeit
Die Mädchen können den Input des Kindergartens bei einem Mittagsschlaf oder Ruhezeit verarbeiten, die Kleinste braucht meine Nähe ohnehin noch arg, so passt es aktuell einfach für uns. Aktuell. Mal sehen, was das Leben noch für Pläne mit uns hat. Da habe ich wohl wirklich Glück, dass unsere Kindergartenplätze auch direkt auf ganztags oder zumindest über Mittag ausgeweitet werden können, sobald ich Bedarf anmelden würde.
Elternzeit
Leider ernte auch ich nicht immer Verständnis, warum ich noch nicht in meinen eigentlichen Job zurückgekehrt bin. Schade eigentlich, dass eine „Vollzeitmama“ (so nenne ich jetzt mal die „Hausfrau“) oft so eine schlechte Lobby hat! Bleiben Mütter länger als ein Jahr Elternzeit zu Hause, ist das oft ein Karrierekiller, wenn nicht sogar ein kompletter Jobverlust! Schade eigentlich, denn familienfreundlich ist anders. Es sollte auch nicht unterschätzt werden, was eine Mama alles leistet und auch wenn man länger aus dem Job draußen ist, man verlernt es nicht! Man kann sich leicht wieder einarbeiten und man bringt für den Arbeitgeber wertvolle Softskills mit: Organisationsfähigkeit, Multitaskingfähigkeit, Empathie und Kommunikationsfähigkeit, um nur einige zu nennen.

Aber nicht jeder kann/darf zu Hause bleiben, manche müssen aus finanziellen Gründen gleich wieder in den Beruf einsteigen oder möchten es auch einfach. Glaube, das muss jede Mutter, jede Familie, für sich entscheiden. Vielleicht kann das Kind auch bei der Oma betreut werden und bietet somit viel Flexibilität im Job, es hat bestimmt alles Vor- und Nachteile!

Daher habe ich den Beitrag mit dem Thema „Toleranz unter Müttern“ eröffnet, manchmal sieht man von außen gar nicht, warum dieses oder jenes Modell gewählt wurde! Und trotzdem würde ich es persönlich nicht anders machen, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte und würde mich einfach freuen, wenn die Arbeit einer – ich sag´s jetzt mal – Hausfrau und Mutter doch mehr Anerkennung findet!
Mama talk
Und diese Woche schreiben zum Thema Elternzeit auch noch:
Montag: Isabelle
Dienstag: Frauke
Mittwoch: Bea
Donnerstag: Nathalie
Freitag: Bell
Samstag: Sabrina
Sonntag: Isy.

Wie ist das bei Euch? Berichtet doch mal, würde mich wirklich interessieren, um vielleicht mal ein paar bewährte Arbeitszeitmodelle kennenzulernen.

Liebe Grüße von Eurer LifestyleMommy

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Es ist in der Tat ein sehr schwieriges Thema! Toll geschrieben, Bea! Ich bin auch zu Hause mit meinen beiden Jungs (3 und 1) und bin sehr dankbar, dass ich sie nicht abgeben musste. Allerdings schleicht sich natürlich auch die Angst ein, mich karrieremässig voll in’s Aus geschossen zu haben. Dass ich mir eine neue Stelle suchen muss, wenn der Kleine in den Kindergarten kommt, ist klar. Die super Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die die Politik suggeriert, sehe ich nicht. Es ist schwierig beidem gerecht zu werden.

  2. Ich denke es muss jeder so entscheiden,wie er zufrieden ist. Persönlich kenne ich einige Frauen,die sich Zuhause schnell langweilen würden und deshalb bleibt eben der Mann,oder niemand daheim. Keine große Sache finde ich persönlich, denn wie du schon sagst,es ist eine Frage die man individuell beantwortet und Toleranz für andere sollte man schon aufbringen können,auch wenn deren Antwort anders lautet.

    Ich hab nie mit dem arbeiten aufgehört. Meine Tochter ist jetzt zwei, meine Tätigkeit liegt im journalistischen Bereich, ich schreibe Rezensionen zu Theaterstücken. Das schöne an meinem Beruf, er ist ein bezahltes Hobby. Ich mache ihn gerne und könnte mir mein Leben ohne diese Tätigkeit nicht vorstellen, weil ich einfach nicht genug Motivation für den Haushalt habe, als das es eine zeitfüllende Tätigkeit ist.vielleicht auch nicht genug Perfektion wer weiß. Jedenfalls schreibe ich meine Artikel meist spät nachts oder in den frühen Morgenstunden. Während ich im Theater bin,passen Babysitter oder Oma auf meine Tochter auf,wenn alle Stricke reißen,auch mein Mann, jedoch begleitet er mich gerne und häufig. Ich finde man sollte auch als Vollzeitmutter gut aufpassen,dass sich Lebensräume fernab von der Familie nicht völlig in Luft auflösen.kinder gehen irgendwann aus dem Haus und dann muss noch genug Substanz im eigenen Leben sein um sich nicht völlig leer und nutzlos zu fühlen.schon alleine deshalb rate ich jedem zu einem ausgewogenen Beschäftigungsfeld,das muss gar kein Job sein, auch Hobbys oder ein Freundeskreis kann neben einer Familie existieren. das ist bisweilen eine zusätzliche Belastung und anstrengend aber es lohnt sich in späteren Jahren doppelt und dreifach.

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