Interior – shared kidsroom // Mädchenzimmer


Hallo Ihr Lieben,
man könnte meinen, Möbelrücken gehört zu unseren meinen Hobbys.
Naja, fast… Manchmal nervt mich einfach was, dann mag ich etwas verändern oder ich entdecke wunderschöne Sachen im Netz, die ich am liebsten alle auf einmal umsetzen möchte. Manchmal ist es einfach erforderlich, da es so am besten zur familiären Situation passt.

So musste einst das Büro weichen, um Mini ein hübsches Kinderzimmer einzurichten, da das Familienbett zum Dauerstillen animierte und ich dachte, etwas Abstand verhilft uns beiden zu mehr Schlaf. Hm ja, theoretisch. Sie schlief einfach nicht alleine. Also doch Familienbett.
Auch als sie nachts keine Stillmahlzeit mehr brauchte, machte sie keine Anstalten mein Bett zu verlassen, im Gegenteil, sie rückte immer näher, dass sie nur noch an oder auf mir schlief. Schön. Für sie. Nicht schön für mich.
Also wurden wieder Möbel gerückt und wir legten die Mädchen zum Test zusammen. Und siehe da! Mini fing an durchzuschlafen. Scheinbar beruhigt sie der “Stallgeruch”, der Atem ihrer Schwester, die Nähe, was auch immer. Wieder wurden Möbel gerückt, es entstand quasi ein Schlafzimmer für die Mädchen und ein Spielzimmer.
Aber im sogenannten Spielzimmer landete dann immer mehr Kram, alles, was aus den eigentlichen Kinderzimmern verbannt wurde, landete dort. Wirklich gespielt haben sie im “Mädchen-Schlafzimmmer” und die Büroecke im Schlafzimmer war auch nicht zufriedenstellend.
Es muss ganz ganz große Liebe sein, dass mein Mann das alles für mich macht!
Also wieder Möbel umstellen. Sag´ ja, ein Hobby. Andere gehen ins Fitness-Studio, wir schleppen Möbel, hin und her, hoch und runter. Kaufen mal was Neues, bauen doch wieder Altes auf. Kann man machen. Muss man aber nicht.

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema. Es gibt wieder ein Büro (Feintuning noch nicht fertig) und die Mädchen teilen sich jetzt ein (!) Zimmer und sind beide zufrieden damit. Das große Mädchen hat nie gemeckert, dass die Kleine bei ihr einzieht. Im Gegenteil, glaube, sie war etwas stolz, dass sie “gebraucht” wird. Und das kleine Mädchen kann auf einmal im eigenen Bett (durch-)schlafen. Es gibt immer noch Nächte, da hole ich sie nachts, wenn sie aufwacht und weint (allein um die große Schwester nicht aufzuwecken), aber es kommt immer seltener vor und langsam bin ich wieder ein Mensch, die Müdigkeit lässt nach.

Lange habe ich überlegt, wie wir das Zimmer gestalten können. Es gab viele Überlegungen, ein Hausbett wurde lange überlegt, das große Mädchen wünschte sich ein Hochbett. Aber zwei Betten nehmen unheimlich viel Platz weg, so war die Lösung ein Etagenbett.
shared kidsroom
Und beide sind happy, eine kuschelige “Höhle” für die Kleine und das “Hochbett” für die Große. Und es nimmt nur Platz für “ein Bett” weg.
Und jetzt schaut Euch einfach mal im Zimmer um, viel Spaß!
shared kidsroom
Die rechte Seite des Zimmer ist quasi die “Spielecke” geworden, Kaufladen, Spielzeugtruhe, Kinderküche, alles da, was die Mädchen so täglich nutzen. Die Sitzecke stand vorher am Fenster, diese haben wir nun mittig positioniert, dort sitzen sie jetzt oft zusammen, auch mit dem großen Bruder, da wird der Tisch gedeckt, die Puppen gefüttert oder zusammen gemalt und gebastelt. Hell genug ist es dort auch.
shared kidsroom
shared kidsroom
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An einer Wand steht noch immer die große Kommode, die ebenfalls noch Stauraum für Spielsachen und auch noch für die Kleidung der Mädchen bietet.
shared kidsroom
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Natürlich bringen die Spielsachen wieder Farbe rein, aber grundsätzlich ist das Zimmer in weiß-grau-rosa-mint gehalten.
Und wenn man rein kommt links, das ist quasi der Schlafbereich mit Kleiderschrank und dem Herzstück des Zimmers, dem neuen Bett.
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Unter dem Bett habe ich verschlossene Bettkästen verstaut, dort ist die Bettwäsche enthalten und somit sauber und staubsicher versteckt und der große Spielsack verstaut die Playmobil-Spielsachen der Mädchen und ist – bei Nichtnutzung – ebenfalls unter dem Bett verstaut.
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Das war ein kleiner Einblick in das neue Reich der Mädchen. Wichtig ist, beide fühlen sich wohl, sie spielen und schlafen gerne darin und es gibt nach wie vor viel Stauraum. Mein Mann fragte zwar schon, wie viel Zeit er jetzt habe, bis die Mädchen doch wieder getrennte Zimmer bekommen, aber aktuell ist es die richtige Lösung für uns.

Liebe Grüße von Eurer LifestyleMommy

Bezugsquellen als Info:
Bett von Relita
Möbel von Ikea
Kaufladen von Pinolino*
Sitzgruppe von reer*
Poster hier nachlesen

Wer noch etwas wissen möchte, gern nachfragen.

*Affiliate-Links

2 Kommentare

  1. Pingback: Kids – unser Abendritual – LifestyleMommy

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