Familie – AO-Challenge: was tun ohne Herd? // Stockbrotgrillen


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Ohne Herd?

Zugegeben, der Herd hatte in Studentenzeiten noch kaum Bedeutung für mich. Ein Joghurt und was Alkoholisches im Kühlschrank reichte bekanntlich mehrere Tage aus. Aber mit einer nun doch ziemlich gewachsenen Familie ist der Herd, damit meine ich auch die gesunde, ausgewogene Küche, stark in den Vordergrund gerückt.
Ao hat mich zu einer kleinen Challenge aufgerufen, mal auf den Herd (bzw. elektronische Geräte) zu verzichten und eher auf “altertümliche Methoden” zurückzugreifen.
Und gleich möchte ich Euch von unserem herrlichen Familienausflug berichten, der daraus entstanden ist…

Kurze Info zu AO

Wer ist denn eigentlich AO?

AO habe ich auch erst jetzt kennengelernt: einer der größten Onlineshops für Elektrogeräte in den UK. Etwa seit zwei Jahren ist AO nun auch in Deutschland vertreten. Ihr findet dort alle möglichen Elektrogeräte, vom Staubsauger über Waschmaschinen bis hin zu Herden. AO zeichnet sich durch gute Preise und kundenfreundliche Angebote aus. Übrigens werden alte Geräte recycelt, neue Geräte zu Hause auch aufgebaut.

Was tun ohne Elektrogeräte?

Würde meine Waschmaschine kaputtgehen, würde ich wohl kaum mit Waschbrett am Rheinstrand stehen, sondern wahrscheinlich die Wäsche ganz pragmatisch zu Eltern/Schwiegerelten/Freunden bringen.
Würde es meinen Kühlschrank treffen, wäre dies zu jetzigen Jahreszeit wohl weniger kritisch, da halten sich die Lebensmittel auch gut verpackt draußen auf der Terrasse. Lebensmittel, die schnell verbraucht werden müssten, bieten doch einen Anlass für ein “Raclette mit Familie oder Freunden”, die Pfännchen lassen sich ja mit ziemlich vielen Leckereien füllen.

Der Herd kaputt? Altertümliche Methoden? Klarer Fall von Lagerfeuer!

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Stockbrotgrillen

Der 1. November war hier ein Feiertag, leider sehr kühl und neblig. Dennoch nahmen wir die Challenge an und wollten am Rhein Stockbrot grillen. Ein richtiges Abenteuer für die Kinder! Vom Holzsuchen, Feuermachen bis hin zum Grillen und gemeinsamen Essen draußen in der Natur.

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Es wurde ein wundervoller Tag! Die Kälte war schnell vergessen, denn irgendwann wärmte auch das Feuer. Neben Stockbrot gab es noch gegrillte Kartoffeln und letztendlich auch kleine Würstchen.

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Die Kinder tobten herum, auf der Picknickdecke sitzend wurden vorbeifahrende Schiffe beobachtet und gerade unser Sohn war eigentlich vom Feuer nicht mehr wegzubekommen.

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Nachdem das Feuer brannte, wurde losgegrillt. Ok, zugegebenermaßen nicht ganz altertümlich war unsere Vorbereitung für die Challenge, wir nahmen etwas Kamin- und Anzündholz mit, Streichhölzer, Taschenmesser und etwas Geschirr.

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Die Kartoffeln wurden mit Schale einfach ins Feuer geworfen, als sie gar waren, nur die verbrannte Schale abziehen, innen waren sie wunderbar. Die Würstchen wurden über die Flamme gehalten, genauso wie das Stockbrot.

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Und alles war richtig lecker! Der Tag war so nett, dass die Kinder diese “Challenge” bald wiederholen möchten.

Stockbrot Rezept

Gerne teile ich auch unser liebstes Stockbrotrezept mit Euch. Den Teig habe ich im Thermomix zubereitet (alle Zuaten in den Mixtopf, 2 Minuten, Teigstufe), lässt sich aber auch ganz normal mit Handrührer und Knethaken zubereiten (oder altertümlich mit bloßen Händen!).

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Ihr braucht für etwa 12 Stück:

– 400g Dinkelmehl
– 1/2 TL Salz
– 2 TL Backpulver
– 50g weiche Butter
– 150g Milch

Wie gesagt, Zutaten einfach gut verkneten. In einer verschlossenen Schlüssel mitgenommen, konnten wir am Rhein einfach Teilstücke in der Hand zu einer länglichen, flachen “Schlange” rollen und um gesammelte Stöcke wickeln. Kleiner Tipp: am besten etwas Alofolie um den Stock wickeln, dann splittert beim Grillen nichts ab.

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Fazit der Challenge

Natürlich möchte ich nicht auf meinen Herd verzichten und bin schon froh, dass wir heute so einen guten Standard haben. Aber mal so tun als ob, hat wirklich seinen Reiz. Und das Schönste dabei: es entstand einfach ein toller Ausflug, fast ein kleiner Abenteuerurlaub und Kartoffeln, Würstchen und das Stockbrot schmeckten allen so richtig lecker!

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