Kids – Ordnung im Kinderzimmer // Aufräumen mit Kindern


Dieser Beitrag ist mit freundlicher
Unterstützung von tausendkind entstanden.

Hallo Ihr Lieben,
kaum zu glauben, dass mein Artikel über Haushaltsführung (hier lang) noch immer einer der meist gelesensten ist. Damals dachte ich nicht, dass dieses Thema auf so eine Resonanz stoßen könnte. Aber eigentlich doch, klar, denn diese Balance zwischen Kindererziehung, Job, Haushalt und Partnerschaft ist ganz schön schwer zu halten. Wir sind eben keine Superwomen, man kann nicht alles schaffen.
Mir hat diese routinierte Haushaltsführung einfach geholfen, dem Chaos in einer fünfköpfigen Familie etwas Herr zu werden.

Daher versuche ich auch meinen Kindern zu vermitteln, dass sie alle etwas Ordnung halten müssen. Packt jeder etwas an, dann klappt alles viel leichter.
Natürlich sehen hier die Kinderzimmer aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, wenn sie ins Spiel vertieft sind. Das ist ja auch gut so, lasst Kinder Kinder sein!
Was ich aber gar nicht leiden kann, wenn sie das Spiel einfach beenden und alles bleibt so liegen und stehen. Wahrscheinlich wiederhole ich mich, aber wer nachts schon mal auf einen Duplostein oder – jetzt hier noch besser – auf einen Legostein getreten ist, der weiß, wovon ich rede.
Aufräumen mit Kindern
Also habe ich mal versucht ein paar Tipps zum Aufräumen mit Kindern zusammen zu fassen:

Nummer 1: Vorbild sein!
Kinder lernen durch Nachahmung. Räume ich auf, helfe ich ihnen und zeige vielleicht, wo etwas hinkommt, machen sie es nach. Deutlich bei der Kleinsten zu sehen. Sie ahmt unheimlich viel nach und mag (noch) gerne helfen.

Nummer 2: ein Spiel daraus machen!
Wer hat zuerst alle (roten, blauen, gelben,?) Legosteine eingesammelt? Wer ist schneller? Oh, sollen wir den Kaufladen mal ganz schick einräumen, dass er ganz toll aussieht, wenn Papa kommt? So was eben, seid kreativ und macht mit, das animiert ungemein.
Aufräumen mit Kindern
Nummer 3: ein kinderfreundliches Aufräumsystem:
Strukturiert die Kinderzimmer klar, Bücher in dieses Regal, Duplosteine in diese Box/Schublade, Playmobil in diesen Sack/Korb usw. Das kapieren auch die Kleinsten schnell. Erwartet nicht, dass sie jedes Teil ordentlich stapeln, aufräumen, daher lieben wir hier Aufräumboxen oder große Schubladen.

Nummer 4: Ausmisten!
Wir haben einfach zu viel! Kennt Ihr das? Mistet ab und zu mal aus, gemeinsam mit den Kindern, was kann weg? Was können kleinere Geschwister noch nutzen? Was mag ich behalten, nutze ich aber derzeit nicht? So etwas kann vielleicht eine Weile gut verpackt auf den Speicher oder in den Keller, dann können Spielsachen nach einer Weile mal wieder ausgetauscht werden. So sind die Zimmer nicht zu überladen und vieles wird nach einer Weile wieder interessant.

Nummer 5: der lästige Kleinkram!
Kleine Spielzeuge aus Kinderboxen von Schnellrestaurants, Werbegeschenke und was sich da alles so ansammelt. Ich weiß, ich weiß, Rabenmutter, ich sortiere das irgendwann aus, Ablage P. Aber es kann auch eine “Kruschkiste” geben, wo diese kleinen Schätze aufbewahrt werden können, zumindest eine Weile 😉
Aufräumen mit Kindern
Nummer 6: eins nach dem anderen!
Wenn hier gerade geknetet wird, die Lust nachlässt, dann ein Gesellschaftsspiel aufgebaut wird, greife ich ein. Eins nach dem anderen, erst das eine wegräumen, dann das andere aufbauen.

Nummer 7: es darf auch mal was stehenbleiben!
Haben die Kinder was Schönes gebaut, sei es aus Lego oder Duplo, der Playmobil Reiterhof oder die Eisenbahn, darf das auch mal stehenbleiben. Ist ja auch eine Form der Wertschätzung und so mancher Aufbau dauert ja auch echt lange, so kann damit noch ein paar Tage gespielt werden.

Wie klappt das bei Euch? Habt Ihr noch Tipps?
Dann gerne her damit!
Aufräumen mit Kindern
Und wenn auch Ihr Fans von Aufräumboxen seid, dann kann ich Euch unser Haus von Childwood wärmstens empfehlen. Sieht toll aus, das Aufräumen klappt gleich und oft wurde dies auch schon zum Reinklettern genutzt oder wurde ins Spiel mit eingebunden.

Liebe Grüße von Eurer LifestyleMommy

6 Kommentare

  1. Die Aufräumbox ist ja wirklich der Hammer. Danke für den schönen Tipp!

  2. Die Tipps sind toll. Bei uns trete ich nachts öfter mal auf kleine Spielzeugautos, was sicherlich ähnlich weh tut wie Legosteine. Ich versuche, meinen Sohn auch langsam ans Aufräumen heranzuführen. Aber es klappt meist eher schlecht als recht.
    Viele Grüße Bianca

    http://ladyandmum.blogspot.de

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