Kids – die Sache mit dem Taschengeld / Spardose selbstgemacht von Crystal Puzzles

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Die Sache mit dem Taschengeld

Brauchen Kinder Taschengeld? Eigentlich brauchen meine Kinder keins. Denn sie bekommen doch sowieso alles. Das waren so meine ersten Gedanken. Aber doch, Taschengeld ist wichtig, denn es dient als Instrument, um den Umgang mit Geld zu erlernen und auch das Verwalten von eigenem Geld. Die Sache mit dem Taschengeld ist wahrlich keine einfache. Denn wir leben heutzutage in einer absoluten Konsumgesellschaft, wir haben doch schon alles und davon eigentlich zu viel und trotzdem gibt es (gerade für die Kinder) überall Verlockungen!
Für uns haben wir entschieden, dass die Kinder mit dem Schuleintritt Taschengeld bekommen. In der ersten Klasse steht auch schon erstes Rechnen mit Geld auf dem Stundenplan und sie entwickeln (teilweise schon in der Vorschule) ein Gefühl für Mengen und Größen. Und siehe da, Rechnen mit Geld klappt fast von allein. Theoretisch. Denn praktisch sind oft die schon genannten Verlockungen sehr groß. Zu groß.

Umgang mit Taschengeld

Taschengeld hat für Kinder eine große Bedeutung, denn es ist die Geldquelle für sie, um sich ihre Wünsche nach ihren eigenen Kriterien zu erfüllen. Und da durfte ich hier direkt erfahren, dass es sehr typabhängig ist, was die Kinder mit dem Geld machen. Kind 1 verprasst das Geld quasi schon direkt nach der Auszahlung, Kind 2 spart monatelang auf einen Herzenswunsch hin. Manchmal wechselt es auch und sie überraschen einen immer wieder. Damit können sie mich sogar ganz schön auf die Palme treiben. Wenn z.B. im Urlaub in einem völlig überteuerten Touristenladen ein Päckchen Gummibärchen gekauft wird und ich mich bei dem Preis frage, ob wir nun Geschäftsanteile an dem Laden besitzen?!
Aber es ist ihr Geld, schweren Herzens schlucke ich und beiße mir auf die Zähne, um nichts zu sagen.
Denn mit dem Taschengeld umzugehen ist eine wichtige Lektion und prägt auch den späteren Umgang mit Geld.
Ist Weinfest bei uns im Ort, werden ohne Probleme 20€ beim Entchenangeln oder Ballonschießen verprasst. Stolz über einen Plastikgewinn, der einen Wert von wenigen Cent hat, so gar nicht in die Kategorie „pädagogisch wertvolles Spielzeug“ fällt und nach wenigen Tagen ohnehin kaputt ist und nur noch die Mülltonne füttert.
Ich sage nichts. Sehe zu. Etwas gemein, aber ich freue mich insgeheim, als wir wenige Tage später in einem Spielwarenladen sind, um ein Geburtstagsgeschenk für einen Klassenkameraden zu besorgen. Was hätte man für die 20€ Tolles kaufen können?
Aber das ist die Lektion, das ist der Lerneffekt. Haue ich das Geld einfach raus oder spare ich es vielleicht und kaufe mir beim nächsten Stadtbummel lieber was davon, was ich wirklich mag und gebrauchen kann?
Also lehrt das Taschengeld die Kinder, den Wert des Geldes kennenzulernen, eigene finanzielle Entscheidungen zu treffen, den Überblick über das eigene Geld zu behalten und letztendlich auch Vergleiche anzustellen.

Wieviel Taschengeld braucht ein Kind?

Bei der Auszahlung des Taschengeldes haben wir uns nach der Taschengeldtabelle gerichtet. In der ersten Klasse gibt es 1,50€ pro Woche und unser Sohn in der dritten Klasse bekommt nun 3€ pro Woche.
Was ich ganz wichtig finde, das Taschengeld wurde vereinbart und wird daher immer ausgezahlt, es ist an keine Bedingungen geknüpft. Ich versuche nicht reinzureden, auch, wenn mir das noch so schwer fällt.
Daher versuche ich auch rigoros zu bleiben, Kleidung und Schulsachen kaufen wir, Wünsche werden – in gewissen Maß – am Geburtstag oder zu Weihnachten erfüllt, ganz selten auch mal zwischendurch, z.B. wenn das Fahrrad wirklich zu klein ist und die nächste Größe her muss. Bücher kaufe ich auch, denn ich finde es toll, wenn die Kinder viel lesen! Aber hier das neueste Playmobilset, eine neue Barbie einfach so oder diese Kleinigkeiten wie eine überteuerte Kinderzeitschrift, nur weil es irgendein Extra gibt, kaufe ich nicht.
Aber es müssen klare Absprachen sein.

Spardose oder Konto? Beides!

Lasst mich ehrlich sein, das Sparen klappt hier nur bedingt. Irgendwie wird hier das Taschengeld eher verprasst. Das nervt mich. So haben wir uns darauf verständigt, dass die Hälfte des Taschengeldes direkt auf Bankkonto geht, die andere Hälfte in die Spardose.
Die Kinder dürfen ans Konto, aber der Weg zur Bank verhindert so manchen, vielleicht zunächst unüberlegten, Spontankauf.
Als mein Sohn sich das gewünschte Hoverboard mit dem Geld von seinem Konto kaufen konnte, war die Freude riesig!
Und irgendwie füllt sich die Spardose auch so ziemlich schnell, da steckt eine Oma mal was zu oder es gibt irgendwo Restgeld, das behalten werden darf, wenn die Kinder z.B. sonntags die Brötchen beim Bäcker holen.

Die Spardose von Crystal Puzzle

Der Große nutzt eine Geldkassette als Spardose und die „Spareule“ des großen Mädchens ist beim „Schlachten“ kaputtgegangen. So bekam sie eine neue, ein Sparschwein. Und nicht irgendeins, sondern ein selbstgemachtes von Crystal Puzzle. Die Puzzles stellte ich Euch ja hier schon mal vor.
Mit seinen 94 Teilen, alle in pink, war das Sparschwein ganz schön kniffelig und hat einige Zeit in Anspruch genommen. Das Gute daran, ich erwähnte es schon mal, es ist fast wie Meditation. Es hat meine Konzentration gefordert, aber ganz auf die Sache, alles andere wurde ausgeblendet.

Sie hat sich riesig darüber gefreut und schon ganz oft beim Puzzlen gefragt, wann ihr neues Sparschwein denn endlich fertig sei.
Es ist fertig! Und wird fleißig gefüttert. Es wurde noch gar nichts verprasst.

Eine selbstgebaute Spardose hat ja auch nicht jeder. Vielleicht wird sie deshalb gut gefüttert und nicht geschlachtet, denn dann ist zwar nicht kaputt, aber das dreidimensionale Puzzlen würde von neuem beginnen.
Nie hätte ich gedacht, dass sich die Crystal Puzzles wirklich so gut als Dekostücke im Kinderzimmer machen. Das Sparschwein erfüllt sogar noch seine Funktion, Geld sparen. Meine Tochter passt wirklich gut drauf auf, das freut mich richtig.

Selbstgemachtes ist am Schönsten und sich einen Wunsch mit Selbstgespartem zu erfüllen auch!
Euch darf ich noch mal an den Rabattcode erinnern, dieser lautet: CPQ417.
Damit bekommt Ihr in der Zeit vom 01.10.17 bis 31.12.17 10% auf das gesamte Crystal Puzzle-Sortiment.

Mich würde noch sehr interessieren, wie Ihr das mit dem Taschengeld handhabt. Hinterlasst doch gerne einen Kommentar. In den Instastories fragte ich danach schon mal und bekam tolle Anregungen, so auch das Splitten mit Sparbuch und Spardose. Noch mehr Tipps?
Eure Bea

Ein Kommentar

  1. Danke für den tollen Beitrag. Wir haben bei unserem 6jährigem Sohn auch vor kurzem mit Taschengeld begonnen und es läuft noch so gar nicht. Die Idee des Splittena finde ich super. Schönes Wochenende
    Jess

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